Zwischenmenscheleien
Rumms.
Er: "Du könntest mit zu mir kommen, alleine schlafen ist doof."
Ich: "Nee, ich will zuhause schlafen."
Er: "Ich könnte mitkommen!"
Ich: "Nee."
Er: "Warum nicht?"
Ich: "Weil ichs nicht will. Weils mein Reich ist, meine Welt, und mein Raum für mich alleine. Manchmal teile ich den gerne, im Moment aber nicht."
Er: "Du hast echt n Problem mit Nähe."
Ja, die Unnahbarkeit wird mir seit Jahren nachgesagt.
Und ja, vermutlich auch zurecht. Ich gebe nicht schnell viel von mir preis, und in meinem Innern kanns GANZ anders aussehen, als das, was ich nach außen zeige.
Das ist auch ein bisschen die Spielerin in mir.
Er: "Du verwirrst mich. Deine Mimik, Deine Körpersprache, alles schreit das Gegenteil von Deinem "nein" ! "
Ja, stimmt. Die Spielerin eben. Und so ein "nein" muss ja nicht endgültig sein ...
Viele haben ein "falsches" Bild von mir, interpretieren alles, was sie von mir sehen/erleben/hören und fügen es zu einem Puzzle zusammen, dem am Ende dann noch zig Teile fehlen. Sollen sie- mir ist es tatsächlich egal, was andere von mir denken. Und wenn einer ein "schräges" Bild von mir hat, soll er das doch behalten, das ist dann seine/ihre Sache, und nicht meine.
Niemand muss alles von mir und über mich wissen. Ich hab nicht umsonst "vertrauen" auf dem Unterarm tätowiert ... und die Menschen, die ich an und in meine Seele lasse, kann ich an einer Hand abzählen. Und das reicht mir völlig ...
Sonntäglicher Seelenstrip /ende.
Einen schönen 1. Advent euch allen !

