Du sollst nicht töten
Liebe gläubige Christen, da fällt mir eigentlich nur das hier zu ein:
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Na dann, Mahlzeit!
Ich merke, ich werde allmählich zu einer "militanten" Vegetarierin. Ich finde es krank, Lebewesen zu töten, um sie zu essen. Krank und ekelhaft. Bislang war ich auf dem Stand, dass ich es ok fand, wenn jemand sehr bewusst mit seinem Fleischkonsum umgeht, auf Herkunft und Haltung seines Leichenmahls guckt, und der vielleicht sogar selbst ein Tier schlachten könnte (ich verweise ja immer wieder gerne auf den Film "Earthlings").
Nach einem spannenden langen Abend mit der lieben Cara und allerlei angeregten Gesprächen merk ich allerdings, dass ich es leid bin, in dieser Hinsicht auf "tolerant" zu machen. Und dass ich es leid bin, als Vegetarier schief von der Seite angeguckt zu werden, als ob ich nicht normal wäre. Dass ich die Fragen "und was isst Du dann" zum kotzen dämlich finde. Dass ich diese hirnverbrannten Anti-Veggie-Sprüche nicht mehr hören kann.
Fleischkonsum ist für mich nichts, was ich weiter tolerieren
Und genauso werd ich das jetzt auch handhaben, und es tut mir auch nicht leid, damit andere vor den Kopf zu stoßen. Ich such mir lieber ein stilles fleischfreies Eckchen, als mir mein Essen durch den Anblick eines Stück toten Tieres verderben zu lassen.
So, und um nochmal die Brücke zur Überschrift zu schlagen: Diese Artikel über das mögliche Vegetarierleben Jesus Christus' und seiner Jünger sind nicht unspannend.

Mir fehlen jetzt die Argumente, kämen wahrscheinlich eh im falschen Ohr an, bzw im falschen Hals.
Bin mal gespannt, wie du das durchziehst. (Nicht das fleischlose Leben, sondern das militante)
Weißte, wir bekommen genug von den Tieren - sämtliche Milchprodukte, Eier, Wolle. Aber wie der Mensch so ist, reicht das nicht - wir müssen sie auch noch abschlachten und häuten. Bravo. Das ist Ausbeutung bis zum letzten.
Gäbe es nur noch Fleisch, indem jeder selbst schlachten müsste, was meinste, wieviele Vegetarier wir auf einmal hätten? Ich hasse diese Inkonsequenz in dem Bereich. Ich hasse diese Überheblichkeit der Menschen, über den Tod von anderen Lebewesen zu entscheiden (ich bin übrigens auch Todesstrafen- und Abtreibungsgegner, wobei für letzteres gravierende medizinische Gründe die Ausnahmen sind).
Ich weiß nicht, wie ich das militante durchziehe. Subtil, denk ich. Je mehr Leuten ich den Appetit verderben kann, umso besser, aber ich denke, ich mach das erst, wenn ich mit dem Thema von jemandem konfrontiert werde. Durch so'n blöden Spruch zum Beispiel. *dampfablass*
Ansonsten bin ich für sachliche Diskussionen durchaus offen, und werd mich bemühen, nichts in den falschen Hals zu kriegen! ;-)