Was wurde eigentlich aus ...
Die läuft hervorragend. Einmal die Woche fahre ich beim Biomarkt meines Vertrauens vorbei und bevorrate mich mit dem, was ich brauche. Die Lebensmittel schmecken einfach besser! Besonders hats mir übrigens der Granatapfelsaft von Völkel angetan, und ansonsten bevorzuge ich tatsächlich Demeter oder dennrée.
... dem Projekt Bibel lesen?
Läuft auch noch. Es ist müüüüüüüühsam sich durchs Alte Testament zu lesen, und mehr als ein paar Seiten schaffe ich pro Woche nicht. Dafür saust meine Rotstift über die Seiten und ich versuch, mich wirklich durchzuarbeiten.
... dem kurzzeitigen Job-Frust?
Der ist vergangen. Die Bezahlung ist halt scheiße, aber es ist nur blödes Geld. Dafür habe ich wesentlich bessere Arbeitszeiten und kann unbesorgt ins neue Kindergartenjahr starten. Schwieriger ist die Erwartung, die andere aufgrund meines Berufs an mich haben. Es scheint, dass meine Düsterseite, die ich mal mehr, mal weniger intensiv lebe und nach außen kehre, halt nicht ins Bild der anthroposophisch arbeitenden Waldorfkindergärtnerin passt - obwohl ich diese Seite rein privat lebe. Ich trenne Beruf und Privatleben sehr deutlich, und mir ist eben wichtig, dass sich die beiden so wenig wie möglich überschneiden. Wenn ich als Privatperson provoziere, polarisiere und meinen Flausen nachhänge, hat das mit meinem Kindergartenalltag nichts zu tun. Und so halte ich es auch für richtig und gut.
... der Klampferei?
Wird besser und besser! Vor einem Jahr verkündete ich, "wish you were here" heute spielen zu können. Und - ich kanns, und noch einiges andere, und es ist toll!!

Es scheitert bislang daran, dass ich keine mehr besitze. :-(