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    <title>Funkenzauber (Kein Feuer ohne Funken!) : Rubrik:Berufsleben</title>
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    <description>Kein Feuer ohne Funken!</description>
    <dc:publisher>Feuerseele</dc:publisher>
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    <title>Funkenzauber</title>
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  <item rdf:about="http://feuerseele.twoday.net/stories/6051023/">
    <title>Kindermund</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Mädchen (5) beim Frühstück, in die Stille hinein:&quot;Frau Georg, bald wirst Du schwanger!&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Lass sie bitte keine hellseherischen Fähigkeiten haben... *gg*)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Mädchen, beide 5, unterhalten sich:&lt;br /&gt;
Mädchen 1 (kichert vor sich hin): &quot;Hihi, und dann war ich mit der Mama baden, und da war sie nackt!&quot;&lt;br /&gt;
Mädchen 2 (ganz interessiert): &quot;Echt? Mit Brüste oder ohne?&quot;&lt;br /&gt;
Mädchen 1 (überheblich): &quot;Na &lt;b&gt;mit&lt;/b&gt; Brüste natürlich!!!&quot;&lt;br /&gt;
Mädchen 2 (nickend): &quot;Ach so. Ich dachte ohne.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*rofl*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mädchen (4) beim Frühstück: &quot;Haben wir heute einen Termin?&quot; &lt;br /&gt;
- sie meinte Eurythmie ... :-))&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Feuerseele</dc:creator>
    <dc:subject>Berufsleben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Feuerseele</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-19T14:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://feuerseele.twoday.net/stories/6013551/">
    <title>Der Wald ruft ...</title>
    <link>http://feuerseele.twoday.net/stories/6013551/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ach wie schön wäre so eine Waldkindergartengruppe. Der Floh, der schon lang in meinem Ohr umherhüpft, hat gerade einen Koffeinschock und raubt mir sogar meinen Schlaf, vor lauter Gedanken hin- und herwälzen. Der &lt;a href=&quot;http://wurzelfrau.de&quot;&gt;&lt;u&gt;Wurzelfrau&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; gehts wohl nicht viel besser :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, langfristig ist mir das nichts, allein in einer Gruppe zu arbeiten, auch wenn es &quot;nur&quot; 13 Kinder sind, und andere Gruppen wohl nicht soviel von den immer gern genannten unsichtbaren Fäden wahrnehmen. Das ist schon toll - ich denk: &quot;Wir müssten langsam anfangen, aufzuräumen&quot; und im selben Moment hör ich ein Kind: &quot;Frau Georg, wir räumen schonmal auf&quot;. Ich denk: &quot;Herbstreigen oder Zwergenreigen?&quot; und ein Kind fragt: &quot;Machen wir wieder den Reigen? Mit Wind oder mit Zwergen? Bitte Wind!&quot;, ich denk: &quot;Huch, ich hab die Milch vergessen&quot; und ein Kind sagt &quot;Frau Georg Du hast ja keine Milch geholt, darf ich im Kämmerchen eine holen?&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tagtäglich erleb ich, dass ein Kind meine Gedanken &quot;liest&quot; - und das ist schon toll. Aber mir fehlt einfach ein erwachsenes Gegenüber in der Gruppe, natürlich auch für allerlei organisatorisches, für Absprachen, für Tür- und- Angel-Gespräche mit Eltern, oder ganz praktisch mal für ne Pinkelpause, aber eben auch fürs ganze Gruppengefühl. Ich empfinde es - jetzt nach einem Jahr allein und im Vergleich dazu nach einer nur dreiwöchigen Zeit mit Praktikant - irgendwie sogar als unnatürlich, wenn Kinder im &quot;familienähnlichen Alltag&quot;, den wir im KiGa anbieten, nur eine Bezugsperson erleben. Erwachsene in Beziehung zueinander, die gemeinsam arbeiten, interagieren, vielleicht mal uneinig sind und trotzdem ihre Konflikte lösen, und die natürlich auch mal miteinander lachen - ist das nicht viel sinnvoller? Für eine Kleinst-Kind-Gruppe vielleicht noch nicht, aber je größer die Kinder, desto wichtiger finde ich das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hach und gerade das Scherzen fehlt mir glaub ich am meisten. Mit Kindern scherze ich allerdings sooft es geht :)&lt;br /&gt;
Ich bin ja nicht so eine &quot;distanzierte&quot; Waldorferziehern, sondern ich mag es, herzlich mit den Kindern zu lachen - nicht rumalbern oder kaspern oder irgendeinen Blödsinn machen, sondern aufgreifen, wenn einer gerade seine schelmische Phase hat. So kommts schonmal vor, dass ich am Esstisch sitze, und dann von einer Seite ein &quot;pieksen&quot; merk - meist, aufgrund der Reichweite, am Bein oder am Ellenbogen. Dann weiß ich schon immer, wer das is, und guck dann mal so verstohlen zur Seite, und blicke in das freudestrahlende Gesicht eines Vierjährigen, der dann auch schon vergnügt quietscht :) Und dann verleitets mich manchmal, und ich tippe ihm von hinten auf die äußere Schulter, strahle zurück, wenn er dann erst auf die falsche Seite guckt, und dann zu mir, und sage &quot;war ich nicht&quot;. :-))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist das sooo wichtig, dass die Kinder &quot;ihre&quot; Erwachsenen mit Freude und Heiterkeit erleben. Und die äußert sich bei mir halt  durchaus auch auf dieser schelmischen Ebene. Manch einer gestandenen Anthroposophin stehn da wohl die Haare zu Berge. Aber das ist das, was bei mir ganz viel der Bindung ausmacht. &quot;Autoritätsperson&quot; bleibe ich dadurch trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja und dann ist noch der Wunsch nach mehr Wald. Ich mag unseren Wald nicht so sehr. Er ist zu ... &quot;geplant&quot; ... ? Man kann zwar auch mal durchs Unterholz tapern, aber nie wirklich weit, dann ist man entweder wieder auf einem Weg, oder in einem dichten Dornengestrüpp. Viele Jogger, wenig Licht, wenig schön federnder Boden ... Tausend Hundehaufen :( &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möcht einen Wald mit Farnbeständen, einen Mischwald, in dem man unter hohen Tannen mal ne Mooslichtung findet, umgeben von Wiesen und Feldern, wo bestenfalls noch ein Flüsschen durchfließt ... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann natürlich einen tollen Platz für einen Bauwagen, in dem es ein Öfchen gibt ... und für den Sommer eine Jurte, in der auch Feuer gemacht werden kann. Bei Wind und Wetter eine bestimme Zeitlang draußen sein, Natur erleben, noch ein Stück weiter weg von allen formgebenden materiellen Dingen, mehr hin zur völlig freiwerdenden Fantasie, formgebend bleibt dann der Tagesrhythmus und feste &quot;Waldorfbestandteile&quot;, z.B. der Reigen, würde mit einfließen in den Alltag. Das wär schön...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute entdeckte einer meiner Vierjährigen im Wald einen wirklich großen, schönen Fliegenpilz. Und fragte mich allen Ernstes: &quot;Was ist das?&quot; Liegt das an mir, dass ich kaum glauben kann, dass ein Vierjähriger sowas fragt? Dass ich meine, &quot;das weiß doch jedes Kind&quot;? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein irgendwie seh ich langfristig meine Aufgabe nicht da, wo sie jetzt ist. Und gerade fiel mir eine Karte in die Hand, die ich zum letzten Geburtstag geschenkt bekam, und darauf steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Was ich dir wünsche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zuversicht und den Mut, die dich wagen lassen, was dir am Herzen liegt, ganz gleich, ob es leicht oder schwer ist. Und die Kraft und das Glück, die es gelingen lassen.&quot;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Feuerseele</dc:creator>
    <dc:subject>Berufsleben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Feuerseele</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-27T14:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://feuerseele.twoday.net/stories/5888158/">
    <title>Kindermund</title>
    <link>http://feuerseele.twoday.net/stories/5888158/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Das erste neue Kind ist heute in der Gruppe, dazu sind zwei weitere aus den Ferien zurück. Beim Frühstück wird eifrig erzählt, allerdings wild durcheinander und entsprechend laut. Ich hole gerade Luft für ein &quot;schhhhhht&quot; da schimpft eine vierjährige für alle gut hörbar: &quot;Ooooh jetzt seid ma leise, die Frau Georg kriegt sonst ne Krise!!!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge (3) berichtet von seinem Bauernhofbesuch: &quot;Aufm Bauernhof da gabs gar keine Mädchen. [Pause] Nur 120 Kühe.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will gerade in den Feierabend, da höre ich noch Geraschel im Waschraum. Ein Dreijähriger trohnt auf Toilette: &lt;br /&gt;
&quot;So, jetzt bin ich fertig!&quot; &lt;br /&gt;
Ich: &quot;Na dann gehst Du wieder zu Frau M. in den Garten!&quot;&lt;br /&gt;
Er: &quot;Aber ich hab Stinker gemacht.&quot;&lt;br /&gt;
Ich: (hatte es schon gerochen, aber ich kenn den kleinen Pascha ja *gg*) &quot;Ja und nun?&quot;&lt;br /&gt;
Er (Befehlston): &quot;Abputzen!!!&quot;&lt;br /&gt;
Ich: &quot;Wer?&quot;&lt;br /&gt;
Er: &quot;Du natürlich!&quot; ... Natürlich ... aber auf das &quot;bitte&quot; hab ich bestanden. Kommt ma sich ja vor wie ein persönlicher Bediensteter ... *gg*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Kollegin hatte einen Dialog mit einer Vierjährigen. Sie hatte ihr einen Vorschlag gemacht, in welcher Reihenfolge was zu passieren hat, und die Kurze antwortete: &quot;Ist das jetzt n Deal oder was?!&quot; :-)))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:-))&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Feuerseele</dc:creator>
    <dc:subject>Berufsleben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Feuerseele</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-19T18:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://feuerseele.twoday.net/stories/5882757/">
    <title>Doofe Frage ...</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Ja, so am ersten Arbeitstag nach drei kinderfreien Wochen muss man sich doch wieder ein bisschen auf die Kommunikationsebene der Kinder einpegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen in den Wald und kommen an einem Fahrverbotsschild vorbei, das auch erkannt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge (fast 4):&quot;Ja, aber einmal sind wir mitm Papa hier im Auto hoch gefahren zu unserer Hütte.&quot;&lt;br /&gt;
Ich: &quot;Was denn für eine Hütte?&quot;&lt;br /&gt;
Junge: &quot;Ja die aus Holz!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja aber natürlich, hätt ich mir auch denken können ! :-)))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klassischer Fall von ungeschickter Fragestellung im KiGa-Alltag :)&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Feuerseele</dc:creator>
    <dc:subject>Berufsleben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Feuerseele</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-17T12:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://feuerseele.twoday.net/stories/5686249/">
    <title>Naturentfremdung</title>
    <link>http://feuerseele.twoday.net/stories/5686249/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Wie jedes Jahr im Mai/Juni besuchten heute die gesammelten Schulanwärter unseres Kindergartens den hiesigen Bio-Bauernhof, nämlich &lt;a href=&quot;http://www.birkenhof-siegerland.de/birkenhof&quot;&gt;&lt;u&gt;den Birkenhof&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Jedesmal, wenn ich dort oben bin, steigt der Wunsch nach einem eigenen Mini-Bauernhof in mir auf. Das ist und bleibt einfach Thema.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 23 Kinder hatten erstaunliche Berührungsängste. Die Hofkatze war sehr beliebt und ließ geduldig allen Lärm und jedes gegenstrichige Streicheln über sich ergehen, die Esel freuten sich auch, die Ziegen und Hasen ebenfalls. Aber bei den Kälbern, die neugierig ihre Schnauzen durch die Balken schoben, zuckten viele zurück, die Hofhunde waren auch nicht geheuer und eine Schweineschnauze packte dann tatsächlich niemand an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das fand ich dann doch irgendwie befremdlich. Natürlich sind die etwas größeren Kälber schon ein imposanter Anblick, und die haben soviel Kraft, dass man auch hier aufpassen muss, bei einem ihrer Schädel-Stuber nicht von ihren kleinen aber massiven Hörnern erwischt zu werden. Aber die Gelegenheit mal ein Kalb zu streicheln, die ist dann ja nun selten, für viele Kinder war es sicher eine einmalige Möglichkeit. Und dann so ein Zögern, fast schon eine Angst davor? Als ich in dem Alter war, wär ich vermutlich in den Stall reingekrabbelt...  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch über die Schweine wurde sich sehr amüsiert, aber anfassen wollte niemand. Das ist einfach schade. Den Kindern fehlt jetzt schon soviel. Niemand ist mehr unbefangen. &lt;br /&gt;
Statt Spiel in Wald, Feld, Wiese oder eben Garten, Park, von mir aus Spielplatz gibts halt &quot;Programm&quot; in Form von Turnen, Musikschule, schwimmen, tanzen, Aikido, Reiki, Ballett, Reiten... &lt;br /&gt;
Und natürlch  fernsehen. Auch wenn sie &quot;nur&quot; das Sandmännchen gucken dürfen ... Bei den meisten bleibts aber eh nicht dabei, was so weit geht, dass die Kinder gar nicht mehr ihre ureigene Phantasie ins Spiel bringen, sondern im Fernseh gesehenes nachspielen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brauchen dringend einen Waldkindergarten. Wir brauchen dringend Tiere im Kindergarten. Wir brauchen mehr &quot;Landleben&quot; und weniger Verkehr ... Wir brauchen mehr Zeit und weniger Beschäftigung. Wir brauchen mehr Lange-Weile und weniger Reizüberflutung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir alle.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Feuerseele</dc:creator>
    <dc:subject>Berufsleben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Feuerseele</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-06T17:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://feuerseele.twoday.net/stories/5664164/">
    <title>Kindermund</title>
    <link>http://feuerseele.twoday.net/stories/5664164/</link>
    <description>Kind wirft nach dem Mittagschlaf sein Kuscheltier durch die Gegend. Klare Ansage:&quot;Es werden &lt;b&gt;keine&lt;/b&gt; Kuscheltiere geworfen!!!&quot; Nach 20 Sekunden fliegt wieder ein Kuscheltier durch die Luft, vom selben Kind geworfen. Er rechtfertigt sich: &quot;Aber das war ja nicht mein Kuscheltier, das war Max&apos; Kuscheltier!&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinder begutachten beim Zähneputzen ihre Tieraufkleber auf den Bechern. Es geht los: &quot;Ha, ich bin eine Eule, ich kann nachts fliegen!&quot; - &quot;Dafür bin ich ein Tiger, ich bin richtig gefährlich!&quot; - Und eine Dreijährige quietscht vergnügt: &quot;Ha, und ich bin eine Schnecke. Ich kann euch  vollschleimen.&quot; *ggg*</description>
    <dc:creator>Feuerseele</dc:creator>
    <dc:subject>Berufsleben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Feuerseele</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-24T13:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://feuerseele.twoday.net/stories/5650197/">
    <title>Regenspaziergang</title>
    <link>http://feuerseele.twoday.net/stories/5650197/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Wie schön doch so ein verregneter Tag sein kann! Heute waren nur sechs Kinder in meiner Gruppe - es sind ja noch Ferien - und mit denen bin ich trotz Niesel und nassem, eher kühlen Wetter in den Wald gestiefelt. Da klar war, wir gehen bei dem Wetter nur spazieren, habe ich auch auf diese blöden Plastikhosen verzichtet, in denen die Zwerge schwitzen wie blöd; auch Gummistiefel wollt ich nicht, rutschen die doch auf feuchtem Boden viel mehr als normales, festes, wasserdichtes Schuhwerk. Ich bin da recht eigen, die Kinder sollen schließlich Wind und Wetter in allen Lagen erleben können, und da gehört eben auch so ein Feuchtigkeits-Erleben dazu, wenns eben nicht zu lang und zu kalt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stiefelten also munter los, und schon wenige Schritte hinter der KiGa-Tür begegneten wir den ersten paar Schnecken, was die Kinder dazu veranlasste, bewusst nach Schnecken zu suchen, sie nach Farben zu unterscheiden, und sogar zu ermahnen, gut zu gucken, dass man bloß nicht auf eine drauftritt und sie &quot;kaputt macht&quot;. :) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wald selbst glühte regelrecht in einem magnetischen, hellen, satten grün, ein richtiges Vibrieren lag in der Luft, ganz herrlich... Die Zweige hingen tief vom Regen, und ich animierte die Kinder: &quot;Kapuze auf und ab unter die Regendusche!&quot; - was jauchzend und jubelnd umgesetzt wurde. &lt;br /&gt;
Die Luft war kühl, aber angenehm frisch und klar, und so ein regennasser Wald ist einfach ganz anders .... er klingt anderes, er fühlt sich anders an ... er riecht sogar anders. Ganz herrlich,  eine rundum gelungene Sinneserfahrung, nicht nur für die Kinder *lach*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider bleibt auch &quot;unser&quot; Wald vom Müll nicht verschont, so dass ich immer mal wieder eine leere Zigarettenpackung, ein Trinktütchen o.ä. aufsammelte; die Kinder folgten meinem Beispiel begeistert und eine Vierjährige sagte sogar:&quot;Das ist ja voll eklig soviel Müll in dem schönen Wald!&quot; - ich gab ihr Recht. An eine Stelle kamen wir, da waren drei große Holzstapel aufgebaut, und einer davon war auf einer Seite verkohlt, also die Scheite warn gut ein Drittel durchgekokelt, die rumrumliegenden Bäume auch, und ein beißend-würziger Aschegeruch lag in der Luft. Das hat mich ziemlich erschrocken - wie schlimm riecht denn dann ein verbranntes Waldstück? Ich will&apos;s nie nie nie erfahren ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1 1/4 Stunden und 101 Schnecken (laut einem Sechsjährigen) später empfing uns der heimelige Kindergarten mit seiner Wärme, den leckeren Küchendüften, Handtüchern für die etwas feuchten Haare und einem warmen Tee im Stuhlkreis. Die Kinder waren noch gar nicht wieder richtig angekommen, ich merkte, wie so noch völlig erfüllt von diesem Regenspaziergang waren; wir hatten noch etwas Zeit bis zum Mittagessen, und mir war danach, ein Märchen zu erzählen; rein intuitiv wählte ich &quot;Jorinde und Joringel&quot;, was ich auch frei erzählen kann, verzichtete auf künstliches Licht und zündete nur ein Kerzchen auf dem Jahreszeitentisch an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit leiser Stimme, ganz langsam, erzählte ich das Märchen und  nahm die Kinder mit in meine Bilder; begleitet bloß vom Klopfen einzelner Regentropfen. Und so waren wir alle sieben für rund zehn Minuten nur noch körperlich anwesend - wenn das nicht magisch ist, dann weiß ich es auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was so ein Regentag alles macht... :)&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Feuerseele</dc:creator>
    <dc:subject>Berufsleben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Feuerseele</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-17T18:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://feuerseele.twoday.net/stories/5623030/">
    <title>Waldörfliches</title>
    <link>http://feuerseele.twoday.net/stories/5623030/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Nun sind zwei Drittel meines ersten &quot;offiziellen&quot; Kindergartenjahres in Gruppenleitung rum; und ich merke immer mehr, dass vieles (noch?) nicht so meins ist, wie ich eigentlich dachte. Natürlich stehe ich hinter dem anthroposophischen Menschenbild - aber eben nicht &lt;b&gt;nur&lt;/b&gt;. Auch Anthroposophen neigen dazu, ihr eigenes Süppchen zu kochen, und die schwimmt dann in einem Teller, dessen Rand meilenweit weg ist. &lt;b&gt;Meilenweit&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einfach Kinder, an denen geht &quot;vorbildhaftes Tun&quot; völlig vorbei. Es gibt Kinder, die &lt;b&gt;keine&lt;/b&gt; eigene &quot;Religiosität&quot; mehr haben, keine verzauberte Ehrfurcht vor den Dingen, sondern wirklich die &quot;kleinen Intellektuellen&quot; sind, wie es Maria Montessori (glaub ich) mal sagte. Die haben nichts davon, wenn ich ihnen den Tausendfüßler zeige und in die Hand setze, da ist kein Staunen mehr - dat Tierchen müsste zerschnippelt und unters Mikroskop gelegt werden. Mach ich natürlich nicht. Aber das wäre bei manchen Kindern einfach dran.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es gibt Kinder, die verstehen weder meine Gesten, mein Tun, noch meine Sprache, weil sie in einer ganz anderen Welt zuhause sind. In einer Welt, die eine andere Kultur und eine andere Sprache hat, die gefüllt ist mit den neuen Medien und die sich auf ein paar Quadratmeter grauer Innenstadtwohnung befindet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für fast alle Kinder ist der Waldorfkindergarten eine andere Welt. Also Kindergarten ist eh immer eine andere Welt als zuhause, ja, aber der Waldorfkindergarten dann doch nochmal spezieller. Auch die Eltern, die Elemente aus dem KiGa nach Hause übernehmen, schaffen den Gleichklang oft nicht; Waldorfpädagogik ist mehr als Handarbeit und Naturmaterialien als Spielzeug, und mehr als alles andere ist es meiner Meinung nach der Blick aufs Kind. Und damit schließe ich ganz klar den Reinkarnationsgedanken ein. Eurythmie, Reigen, Nachahmung - damit können die Eltern gut leben. Bei Begriffen wie Ätherleib wirds schon schwieriger, und wenn dann noch der Reinkarnationsgedanke kommt, gehen bei vielen die inneren Türen zu. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist ja auch in Ordnung. Die Eltern müssen nicht zu Anthroposophen oder anderweitig Spirituellen werden. Sie müssen nur helfen, die Brücke zwischen zuhause und Kindergarten zu bauen. Ein bisschen was von unserem Lernansatz mittragen. &lt;br /&gt;
Und: die Waldorfpädagogen müssen diese Brücken mitbauen. Vielleicht nicht den Eltern mit Fachliteratur hinterherrennen und predigen, sondern sie da abholen, wo sie sich gedanklich befinden, ihre Sicht aufs Kind ausweiten und Anregungen für die Gestaltung des Alltags zuhause geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wobei da das nächste Problem liegt. Ich bin dafür ausgebildet, eine Kindergartengruppe zu leiten, das heißt, den Alltag im Kindergarten dem Alter und Entwicklungsstand der Kinder entsprechend zu gestalten. Punkt. Zuhause ist nunmal nicht Kindergarten und ich bin keine Erziehungsberaterin. Oft vertröste ich Eltern im Gespräch, weil ich mir selbst erst Rat oder Fachliteratur zu ihren Fragen suchen muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal frag ich mich auch, was die Eltern nun wollen. &quot;Waldorf bitte ja, aber nur so wie ich mir das vorstelle.&quot; Viele wählen Waldorf, um für ihr Kind etwas &quot;anderes&quot; und &quot;besonderes&quot; zu haben, ohne auch nur ein bisschen was unserer Pädagogik mittragen zu können. Vielen ist das alles auch egal, die freuen sich, dass ihr Kind im KiGa gut aufgehoben ist. Das sind mir eigentlich die liebsten, die reden mir auch nie rein. *gg*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist es also nun mit meiner Waldorfpädagogik? Ich weiß es noch nicht so ganz genau. Ich weiß, dass ich mich damit gut verbinde, aber ich weiß auch, dass die Welt der Eltern keine &quot;heile Waldorfwelt&quot; ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ein großer Störfaktor für mich ist die enge Verbundenheit der Anthroposophie zum Christentum. Ich möchte den Kindern nicht diese Art Religiosität vermitteln. Ich möchte den Kindern die Liebe zur Natur und allem Lebenden mit auf den Weg geben. Abseits jeder von Dogmen geprägten Weltanschauung; wohl aber auch so weit weg wie möglich vom Materialismus. Abgesehen von der Überforderung, die Fernsehen, PC und Kino für die Kinder darstellt, vermitteln diese Dinge auch ein Gefühl der &quot;Notwendigkeit&quot;, die Bilder sind bunter, schneller, witziger als manches echte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und eine Erziehung in den Weltfilm hinein ist das letzte, was ich für &quot;meine&quot; Kinder will. Soviel weiß ich ganz ganz ganz 100%ig. :)&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Feuerseele</dc:creator>
    <dc:subject>Berufsleben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Feuerseele</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-02T15:26:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://feuerseele.twoday.net/stories/5618409/">
    <title>Kindermund</title>
    <link>http://feuerseele.twoday.net/stories/5618409/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Wir säen unser Ostergras. Junge (4): &quot;Guck ma, ich kann das schon gut, ne?&quot; - Junge (5): &quot;Ja aber ich kann das noch guter.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schneide aus Pappe Eier aus, die die Kinder bemalen, als Namensschilder für die Ostergärtchen. Mädchen (5) hält eins in der Hand: &quot;Frau Georg, was ist das?&quot; - &quot;Das ist ein Ei!&quot; - entrüstete Antwort: &quot;Ich hab keine Eier!!!!&quot; (gemeint war natürlich &quot;ich habe noch kein solches Ei&quot;; aber diese Aussage in einem leichten türkisch-deutschen Slang und dem Gesichtsausdruck war einfach Gold wert...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kind (5) erzählt von der kleinen Schwester (1): &quot;Weißt Du, einmal hat die Nora einen richtigen Menschenhaufen gekackt wie als ob sie groß wäre.&quot;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Feuerseele</dc:creator>
    <dc:subject>Berufsleben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Feuerseele</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-31T14:52:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://feuerseele.twoday.net/stories/5560071/">
    <title>Kindermund</title>
    <link>http://feuerseele.twoday.net/stories/5560071/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Mädchen (4): &quot;Und weißt Du, meine Mama ist immer ganz schimmelig!&quot; - Ihre Mama lag im Krankenhaus und ihr war immer schwindelig. :)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kind (5) balgt und rauft und muss bei der Kollegin auf dem Schoß mal ein bisschen Halt bekommen. Er wehrt sich und rüpelt und hat richtig Kraft. Kollegin: &quot;Na, da kann ich mir vorstellen, wie das zuhause ist bei euch!&quot; - Kind: &quot;Nee. Zuhause bin ich nicht so.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tischgespräch im Kindergarten. Die Kinder freuen sich an den Weidenkätzchenzweigen, die in der Vase auf dem Tisch stehen. &lt;br /&gt;
Kinder: &quot;Guck mal, die sind heute schon größer als gestern!&quot; - &quot;Ja, und die wachsen auch einfach so, nur vom Wasser!&quot; - fragende Blicke in meine Richtung; ich war gerade auch völlig in den Anblick der ersten puscheligen Weidenkätzchen versunken und freute mich aus tiefstem Herzen darüber, dass es nun endlich spürbar Frühling wird; eigentlich wollt ich sagen, &quot;ja, von Wasser, und von Luft und Licht&quot;, sagte aber, versunken wie ich war:  &quot;Und von Licht und Liebe.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen in den Wald, wo wir wegen Karneval und fiesem Wetter eine Woche lang nicht waren. Nach zehn zurückgelegten Metern fängt ein Kind (3) jämmerlich an zu heulen und zu schluchzen: &quot;Frau Georg, ich kann nicht mehr.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Mädchen (4) erzählt von zuhause: &quot;Wenn die Mama zum Sport geht, sind wir immer in der Kinderbetreuung. Die Mama isst nämlich keine Süßigkeiten mehr, damit der Bauch nicht dick wird. Nur noch Schokoladenplätzchen.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Junge (4) muss nach dem Mittagsschlaf zur Toilette: &quot;Kommt nicht hier rein, hier stinkt&apos;s jetzt!&quot;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Feuerseele</dc:creator>
    <dc:subject>Berufsleben</dc:subject>
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    <dc:date>2009-03-04T19:10:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://feuerseele.twoday.net/stories/5557020/">
    <title>Selbst-Wert Teil 2: Der Lohn der Arbeit</title>
    <link>http://feuerseele.twoday.net/stories/5557020/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Interessanterweise haben mir meine Tarotkarten vor wenigen Monaten anhand meiner beruflichen Fragestellung genau diese Situation prophezeit: materiellen Frust. Ich dachte da aber noch, dass mir das wohl so schnell nicht passieren könnte, da ich um die &quot;Unbezahlbarkeit&quot; eines tollen Kollegiums weiß und von vorneherein klar war, dass mein(e) Beruf(ung) &lt;a href=&quot;http://www.jugendhilfeportal.de/wai1/showcontent.asp?ThemaID=5223&quot;&gt;&lt;u&gt;nicht viel Geld einbringt&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man liest ja nur noch Nachrichten, in denen es um Geld geht. Viel Geld. Und viel fehlendes Geld vor allem. Dann liest man von armen Grundschul-Referendaren (ledig, kinderlos), die nebenher am Wochenende jobben müssen, weil sie mit ihren 1700 Euro netto nicht auskommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie ich das so las, merkte ich, wie ich zum Einen unglaublich wütend wurde - darüber, dass jemand, der frisch von der Uni ins Berufsleben einsteigt, tatsächlich jammert, dass 1700 Euro, EINTAUSENDSIEBENHUNDERT, ums nochmal auszuschreiben, zu wenig sind. Herr oder Frau Schlau ist also trotz Abi und Studiumsabschluss nicht in der Lage, vernünftig zu wirtschaften. Bedauerlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und außerdem merkte ich, dass sich der Frust, in dem ich jetzt stecke, anbahnte. Vom Selbst-Wert her betrachtet. Meine Arbeit, die ich im KiGa leiste, ist nämlich mehr wert, als die 7,50 Euro netto die Stunde, die ich bekomme. Unabhängig vom Wert meiner Arbeit ist es auch ein schiefes Verhältnis. Ich habe eine vierjährige Ausbildung hinter mir, die zur Hälfte aus praktischer Arbeit bestand. Und dann 7,50 Euro netto? Das &lt;b&gt;ist&lt;/b&gt; zu wenig. Als ich früher nebenher gejobbt hab und Nachhilfestunden gegeben habe, hab ich das doppelte genommen. Weil ich meine Arbeit gut gemacht habe und sie das Geld wert war, Punkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist meine Situation die, dass ich, aus Mangel an verfügbaren Geldern, auch bloß als Ergänzungskraft eingestellt bin, obwohl ich aber eine Gruppe leite und Fachkraft bin. Und gemessen an der Verantwortung, die das mit sich bringt - zumal ich allein in der Gruppe bin - ist das völlig daneben. Wenn ich eine Gruppe leite, will ich auch entsprechend bezahlt werden. Und das wird so das nächste Unterthema des Selbst-Werts sein, das ich aktiv bearbeite. Ich habe mich schon bei dem Gedanken ertappt, durchaus auch die Einrichtung zu wechseln, wenn ich anderswo, wo es kollegial passt, besser bezahlt werde. Auch wenn es dann kein Waldorf-Kindergarten mehr ist.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Feuerseele</dc:creator>
    <dc:subject>Berufsleben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Feuerseele</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-03T15:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://feuerseele.twoday.net/stories/5514574/">
    <title>Kindermund</title>
    <link>http://feuerseele.twoday.net/stories/5514574/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Wir haben neue Verkleidungssachen, u.a. ein Indianerkostüm, was ein Kind sofort anzieht. Daraufhin ein anderes Kind (5): &quot;Hihi, ein Dinianer!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind im Wald, im Winterwunderwald, es schneit, ich hab meine Mütze vergessen. &lt;br /&gt;
Kind (4): &quot;Frau Georg!! Du siehst ja aus wie eine Tänzerin!!!&quot;&lt;br /&gt;
Ich: &quot;Eine Tänzerin, wie das ?&quot;&lt;br /&gt;
Kind: &quot;Na guck mal Deine Haare, voller Schneeflocken!&quot;&lt;br /&gt;
Ich schüttle mich und befreie mich von den Eisblüten.&lt;br /&gt;
Kind (traurig): &quot;Ooooh. Jetzt bist Du wieder nur Frau Georg.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige der größeren Kinder haben ihren Spaß mit den wirklich großen Zahlen. &lt;br /&gt;
Kind (6): &quot;Frau Georg, frag mich mal wie alt ich bin!!&quot; &lt;br /&gt;
Ich: &quot;M., wie alt bist Du?&quot;&lt;br /&gt;
Kind: &quot;100!!!&quot;&lt;br /&gt;
Die nächsten Kinder antworten 1000, unendlich, eine trilliontrilliarde, eine billion, tausendbillion usw. &lt;br /&gt;
Da bittet mich eine Dreijährige auch: &quot;Frau Georg, frag mich doch mal, wie alt ich bin!&quot; Ich frage. Daraufhin antwort die Kleine &lt;b&gt;ganz&lt;/b&gt; stolz: &quot;Drei!&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:-)&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Feuerseele</dc:creator>
    <dc:subject>Berufsleben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Feuerseele</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-13T17:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://feuerseele.twoday.net/stories/5472876/">
    <title>Die Sprache verschlagen &amp; Nase voll</title>
    <link>http://feuerseele.twoday.net/stories/5472876/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Nachdem sich Freitag abend bei mir ein leichter Reizhusten einstellte, kroch ich früh unter die Bettdecke und widmete dem keine allzu große Aufmerksamkeit. Als ich Samstag morgen erwachte, war aber klar, ich brauch gar nicht erst aufzustehen. *mrmbl* Heute ist der erste Tag, an dem ich mal länger als ne halbe Stunde aus&apos;m Bett raus bin und ich fühl mich völlig daneben. Immer mal wieder fiebrig, keine Stimme mehr, Reizhusten, Schnupfen und wehe Knochen. Ganz herrlich. Meine Ärztin hatte keinen Termin frei, heißt, ich soll Wartezeit mitbringen, wenn ich morgen hingeh. Heut schien mir das noch außerhalb meiner Kräftemöglichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine lieben Großellis haben mich göttinseidank mit ein paar Medikamenten und was warmen zu Essen versorgt - wovon ich genau drei Esslöffel schaffte und danach das Gefühl hatte, mir läg ein Stein im Magen - und ich hab mir ein paar Filme reingezogen. Merke: Keine Horror-Filme gucken, wenn man schwer angeschlagen ist. *örks*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun sinniere ich über die unangekündigte Herkunft des Infekts; mein Elternabend letzte Woche lief mir aus dem Ruder, weil eine Mutter ein absolutes Reizthema (Trockenheit) ansprach, was noch nichtmal Thema in meiner, sondern in der Nachbargruppe war, und ich war sofort auf 180, weil das einfach saublöde Wellen schlägt und die Dinge offensichtlich nicht da besprochen werden, wo sie es sollten - nämlich innerhalb der betreffenden Gruppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entsprechend gereizt reagierte ich insgesamt, nur um dann von einer Mutter von einem Erlebnis zu hören, dass &quot;einige Monate&quot; zurückliegt, mich aber ein Stückweit in dieser sowieso schon leicht hochgekochten Situation ganz blöd auf dem Prüfstand hat stehen lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dass ich bei -15°C kein Kind aus dem Schneeanzug schäle und es im Wald pieseln lasse, dass ist für mich eine Sache des gesunden Menschenverstands. Wenn ein Kind dann muss, gehen wir so schnell wie möglich zum KiGa zurück. Und wenn die Zeit nicht reicht, läuft&apos;s halt in den Schneeanzug - wir haben Wechselsachen, ist alles kein Drama. Aber so ein Fall ist eh noch NIE vorgekommen, und da wir die Kinder vor dem Frühstück und die Kleinen nochmal vor dem Waldgang zur Toilette schicken, gab&apos;s erst einen einzigen &quot;Unfall&quot;, und das auch nur, weil das Kind vor lauter Spielen vergessen hatte, dass es mal musste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei -15°C übrigens, und als wir ca. 7min später wieder im KiGa waren, war das Kind in keinster Weise ab- geschweige denn unterkühlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich merk schon, dass ich mich über dieses ganze Thema immernoch fürchterlich aufrege. Gab es vor 20 Jahren auch so große Probleme mit dem Trockenwerden und -bleiben ? Und dann war ich mal neugierig, und googelte nach dem Thema - so wie das viele unserer Eltern ja nun auch tun - und stieß auf Foren, in denen Eltern von ihren Kindern sprachen, als seien sie zu dressierende Hunde. Da klang überhaupt nichts liebevolles mehr durch und ich hätt kotzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da verschlug&apos;s mir die Sprache und ich hatte sofort die Nase voll - von dem Thema an sich und von der Welle der Eltern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Eltern: Je komischer ihr in dieser Hinsicht seid, desto komischer werden eure Kinder! Und auch die Geschichten, die die Kinder dann um dieses Thema herum erfinden...&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Feuerseele</dc:creator>
    <dc:subject>Berufsleben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Feuerseele</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-26T18:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://feuerseele.twoday.net/stories/5452988/">
    <title>Kindermund</title>
    <link>http://feuerseele.twoday.net/stories/5452988/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Wir sind beim Frühstück. Alle Kinder babbeln durcheinander, jeder hat was zu erzählen, mir schwirrt der Kopf und ich beschließe:&lt;br /&gt;
&quot;Wir spielen jetzt wer am längsten still ist, hat gewonnen!&quot; - Sofort herrscht Stille im Raum, die großen sehen es als Wettkampf, und wenn sie noch eine Portion zu essen oder tirnken möchten, geht das über Blickkontakt und stupsen richtig gut, die Kleinen giggeln leise und finden das alles unheimlich witzig. Nach etwa drei Minütchen strahlt mich eine Vierjährige an:&quot;Hab ich jetzt gewonnen?!&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Mutter erzählt beim Abholen einen Dialog zwischen ihren beiden Kindern, drei und sechs Jahre alt. Die Dreijährige motzt:&quot;Manno, die Mila* kommt immer erst so spät in den Kindergarten!&quot; - Daraufhin ihr großer Bruder:&quot;Ja, die kommt ja auch aus der Türkei!&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein dreijähriger berichtet mir:&quot;Wir waren auf&apos;m Westerwald Schlittenfahren.&quot; - &quot;So, im Westerwald, so weit?&quot; - &quot;Ja, und da sind die Westerwälder Knotzköppe.*&quot; - Ich (lachend):&quot;Knotzköppe?&quot; - Er:&quot;Ja, das sagt die Omi immer.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Zusammenhang noch erwähnenswert der herrliche Versprecher einer Kollegin: &quot;Mischwöppe&quot;. :-))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1: Name geändert&lt;br /&gt;
*2: Knotzköppe: siegerländer nett gemeintes &quot;Schimpfwort&quot;, entspricht in etwa &quot;Holzkopf&quot; oder &quot;Dickschädel&quot; und wird gern als Bezeichnung für diejenigen verwendet, die nicht aus derselben Siegerland-Region stammen, wie man selbst. :-) Erwähnte ich, dass ich wirklich gerne hier lebe? :-)))&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Feuerseele</dc:creator>
    <dc:subject>Berufsleben</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Feuerseele</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-17T20:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://feuerseele.twoday.net/stories/5352712/">
    <title>Der Advent kann losgehen</title>
    <link>http://feuerseele.twoday.net/stories/5352712/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Hurra! Die Moosgärtchen sind fertig, die Reigensachen rausgesucht und gebügelt, der Reigen gelernt, die Teelicht-Gläschen und Fenster beklebt, die Goldnüsse an den Sternen befestigt, die Schätze für die Moosgärtchen so gut wie komplett, die goldenen Namensschildchen sind drin, mein Jahreszeitentisch, der gestern morgen noch ein kleines Zwergenreich war, erstrahlt nun weihnachtlich und die Adventsspirale ist gelegt. Gleich gehts zum Basar an der Waldorfschule, wo wir unsere selbstgemachten Dinge verkaufen, um das Budget aufzubessern, darunter sind Eckhäuschen, Stehpüppchen, Adventskalender, Filzboxen, Kokos-Puppenwägelchen, Engelkarten, Tücher, kleine Vasen, gefilzte Krippenfiguren und die Highlights sind sicher die großen (25-50cm hoch) gefilzten Figuren unserer Leiterin, die in diesem Jahr Trolle und Engel und Mäuse und Kobolde beisteuert. Aber seht doch mal selbst:&lt;/div&gt;&lt;p&gt;
&lt;/p&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Feuerseele/images/zwergeich.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.twoday.net/Feuerseele/images/zwergeich.jpg&quot; height=&quot;250&quot; width=&quot;380&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Das Zwergenreich&lt;/a&gt;&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Feuerseele/images/fensteroos.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.twoday.net/Feuerseele/images/fensteroos.jpg&quot; height=&quot;250&quot; width=&quot;380&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Fenster &amp; Moosgärtchen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Feuerseele/images/krippeich.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.twoday.net/Feuerseele/images/krippeich.jpg&quot; height=&quot;380&quot; width=&quot;250&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Meine Krippe&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Feuerseele/images/sprialeblog.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.twoday.net/Feuerseele/images/sprialeblog.jpg&quot; height=&quot;250&quot; width=&quot;380&quot; /&gt;Adventgärtlein&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Feuerseele/images/engel1blog.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.twoday.net/Feuerseele/images/engel1blog.jpg&quot; height=&quot;380&quot; width=&quot;250&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Großer Engel&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Feuerseele/images/mausefamilieblog2.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.twoday.net/Feuerseele/images/mausefamilieblog2.jpg&quot; height=&quot;250&quot; width=&quot;380&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Eine der Mausefamilien&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/Feuerseele/images/trolleblog.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.twoday.net/Feuerseele/images/trolleblog.jpg&quot; height=&quot;250&quot; width=&quot;380&quot; /&gt;&lt;br /&gt;Die zwei Trolle&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Feuerseele</dc:rights>
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